Futter-Tipp Kamillenblüten

Ich kenne Kamillenblüten aus dem Humanbereich – schon als Kind habe ich irrsinnig gerne Kamillentee getrunken und ihn gegen Magenkrämpfe bekommen. Darum befasse ich mich heute mit dem Thema Kamillenblüten, sowie deren Wirkung aufs Pferd. Vor allem, da Sissy ja auch schon ab und an Probleme mit den Magen hatte. Im Zuge dessen habe ich auch die Geschmacksprobe mit den Lexa Kamillenblüten von Equus Vitalis gemacht. Geschmackstest bestanden: Sissy hat sie pur aus der Hand gefuttert.

Geschmackstest bestanden: Zu einem Händchen Kamillenblüten sagt Sissy nicht nein. Foto: Haflinger Austria

Geschmackstest bestanden: Zu einem Händchen Kamillenblüten sagt Sissy nicht nein. Foto: Haflinger Austria

Kamillenblüten wirken nachweislich gegen Entzündungen, Bakterien, Pilze und fördern die Wundheilung. Die Kamille kann ihre heilende Wirkung auf verschiedene Arten entfalten, so wird sie beispielsweise innerlich angewendet und wirkt damit Entzündungen im Magen-Darmtrakt entgegen. Äußerlich angewendet, wirkt sie zum Beispiel gegen Entzündungen aller Art.

So wirken Kamillenblüten

  • entzündungshemmend
  • krampflösend
  • wundheilungsfördernd
  • gegen Bakterien und Pilze
  • schützend

Kamille bei Magen-Darm-Problemen des Pferdes

Schon seit jeher ist dieses Kraut für seine beruhigende Wirkung auf Magen, Darm und Nerven bekannt. Diese Eigenschaft macht das Kraut zu einer beliebten Heilpflanze, die nicht nur an Menschen, sondern auch an Pferden, gerne eingesetzt wird. Denn: Kamille entspannt den geblähten Pferdebauch. Die Blüten enthalten ätherisches Öl, Flavonoide, Schleimstoffe, Cumarine und mineralische Bestandteile. Diese Inhaltsstoffe sorgen für die Wirkungsweisen der Heilpflanze, welche entzündungshemmend, beruhigend, blähungstreibend, krampflösend und antibakteriell wirkt. Daher wird sie beim Pferd gerne bei Beschwerden des Magen-Darm-Trakts (z.B. Blähungen oder Entzündungen) eingesetzt. Die Fütterungsempfehlung der Kamille liegt bei einem Kleinpferd (Haflinger) bei ca. 10-25g täglich. Achtung: Auch Kräuter wirken, daher nie unkontrolliert auf lange Zeit füttern und im Zweifelsfall lieber mit dem Tierarzt sprechen.

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