Das Equizaum im Langzeit-Test

*Im Frühjahr 2018 ist mit unserer bezaubernden Haflingerstute Rabella auch ihr maßgeschneidertes Equizaum von Equimero bei uns eingezogen. In der Zwischenzeit hat sich richtig viel getan und wir haben das Equizaum in allen möglichen unterschiedlichen Lebenslagen, bei unseren Abenteuern, bei der Ausbildung zum Reitpferd, aber auch bei der Bodenarbeit erfolgreich eingesetzt. Eigentlich könnte man sagen: Das Equizaum war immer mit dabei und wurde für uns zum unverzichtbaren Bestandteil von Rabellas Ausbildung.

Bei der Auswahl der Farbe hatten wir die Qual der Wahl und haben von kiwi-lila, dann doch noch im letzten Moment auf lila-schwarz mit kiwifarbenen Highlights umgeswitcht. Das Ergebnis lieben wir einfach nur! Foto: Haflinger Austria

Bei der Auswahl der Farbe hatten wir die Qual der Wahl und haben von kiwi-lila, dann doch noch im letzten Moment auf lila-schwarz mit kiwifarbenen Highlights umgeswitcht. Das Ergebnis lieben wir einfach nur! Foto: Haflinger Austria

Wir wissen noch genau, wie aufgeregt wir waren, als wir das Equizaum mit dem Schriftzug Rabella endlich auf Rabellas Kopf probieren konnten. Alles hat perfekt gepasst, nur der Ganaschenriemen war aufgrund eines Messfehlers meinerseits etwas zu lang. Der ließ sich aber wunderbar kürzen, das war überhaupt kein Problem. Ich habe ihn einfach um ca. 1-2 cm gekürzt und den Biothane-Riemen in derselben Form zurechtgeschnitten wie die anderen Riemen. Man merkt keinen Unterschied und das bis jetzt…über 1 1/2 Jahre später 😉 Der erste Eindruck hat uns schon beim ersten Anprobieren überzeugt. Das Material ist hochwertig und liegt gut in der Hand, die Verschlüsse lassen sich gut öffnen und schließen. Das Zubehör wie etwa die Longe, die Zügel, der Nasenbogen zum Longieren und der Riemen zum Einhängen der Trense hat ebenfalls überzeugt. Man kann sagen: Es blieben keine Wünsche offen.

Die Einsatzgebiete und unsere Praxiserfahrungen

Die Einsatzmöglichkeiten scheinen grenzenlos. Denn mit dem Equizaum hat man wirklich alle Möglichkeiten: Sidepull, Kappzaum, Cavesal, Trense, Bosal, Halfter,… und das alles flexibel und individuell an das Pferd anpassbar.

Anfangs noch mit Trensenfunktion, haben wir mit dem Equizaum schnell völlig neue Möglichkeiten entdeckt. Foto: Haflinger Austria

Anfangs noch mit Trensenfunktion, haben wir mit dem Equizaum schnell völlig neue Möglichkeiten entdeckt. Foto: Haflinger Austria

Ich habe das Equizaum anfangs mit Trense benutzt und als Sidepull – bis ich die wunderbaren Möglichkeiten des vierzügeligen Reitens entdeckt habe. Seither sind meine Lieblingsfunktionen neben dem Kappzaum für die Longen- und Bodenarbeit das Cavesal. Die Ringe für den Kappzaumzügel liegen mittig zur Nase, das ermöglicht eine präzise Hilfe, wenn Rabella bei der Stellung Hilfe braucht. Die Zügel unter dem Kinn, also die Bosal-Funktion, die wir dabei zusätzlich nutzen, ermöglichen eine verbesserte Einwirkung an der Schulter. Genau auf diesem Weg ist uns beim Reiten der „Knopf“ aufgegangen, denn Rabella tat sich anfangs vor allem mit der Schulter schwer. Damit war die zusätzliche Bosal-Funktion für uns DIE Lösung.

Hier seht ihr unsere Lieblingsfunktion beim Reiten und einen kleinen Einblick in Rabellas Reitausbildung. Foto: Haflinger Austria

Hier seht ihr unsere Lieblingsfunktion beim Reiten und einen kleinen Einblick in Rabellas Reitausbildung. Foto: Haflinger Austria

Auch während dem Longieren kann ich über die Kappzaum-Funktion Rabella gut und vor allem fein unterstützen. Es braucht nicht viel und sie reagiert schnell auf kleine Hilfen. Doch nicht nur in der Bahn, sondern auch im Gelände und am Boden sind wir mit dem Equizaum unterwegs. Ob Wanderritt, Waldspaziergang, Kinderreiten oder Ausritt… es passt einfach immer und hat uns vor allem ermöglicht, die gebisslose Reitweise in allen „Lebenslagen“ durchzuziehen und Rabella hatte bis auf unsere Anfänge nie wieder ein Gebiss im Maul.

Hier seht ihr einen Einblick in unseren Wanderritt, auch hier war das Equizaum unser Fall für alles zum Reiten und Führen. Lediglich im Hänger wurde Rabella mit Stallhalfter transportiert 😉 Foto: Haflinger Austria

Abschließend können wir zu unserem Langzeittest nur sagen, dass das Zaum keinerlei Verschleißerscheinungen zeigt und das es mitsamt Zubehör einfach hochwertig verarbeitet ist und vor allem eins: super praktisch und vielseitig! Es ist wirklich eine lohnende Investition, denn eigentlich braucht man wirklich nur dieses eine Zaum, denn es ist für jeden Zweck geeignet. Uns fällt kein Manko auf, bis auf die Tatsache, dass es wohl gewissen Suchtfaktor gibt, denn wir hätten gerne ein zweites Equizaum, das wir fix für die Bodenarbeit verwenden. Dann bräuchten wir zwischen vierfacher Zügelführung und Longe nicht mehr hin und her wechseln, was zwar schnell und einfach geht, aber da wir so viel zwischen Bodenarbeit und Reiten wechseln und generell bunte Zäume lieben, wäre das natürlich nicht nur eine tolle Abwechslung, sondern auch super praktisch. Vor allem, da wir nach unserem Langzeittest wirklich sagen können: Ein Equizaum zahlt sich immer aus.

 

*Werbung da Namensnennung, enthält unsere ehrliche Meinung, unbezahlter Blogartikel.

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