Zu kalt zum Ausreiten? Die besten Tipps für kalte Tage.

Kennt ihr das? Ihr freut euch schon auf die kühle Jahreszeit, euer Haflinger ist schon mit einem dicken Winterfell ausgestattet und ihr wollt einen schönen langen Herbst- oder Winterausritt genießen. Da frieren einem schnell die Füße oder Ohren und so richtig im Winteroverall wollt ihr euch trotzdem nicht aufs Pferd setzen? Wir haben die Kniestrümpfe „Progressive Winter“ von Covalliero aus dem Hause Equusvitalis getestet und verraten euch zusätzlich auf was wir im Herbst/Winter einfach nicht verzichten können. So steht einem wunderschönen Ausritt auch bei kalten Temperaturen nichts im Weg.

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Tipp 1.) Warme Kniestrümpfe und gutes Schuhwerk

Wir haben die Spring Futureware Kniestrümpfe von Equusvitalis mit einem Kompressionsdruck von 15 mmHG und einem elastischen Komfortbund getestet. Der Fersenbereich wirkt durch Ventilationskanäle stoßabsorbierend, verspricht der Hersteller. Spezielle „Thermocool®“ Fasern regulieren die Temperaturen und isolieren zusätzlich. Das modulare Gewebeband sorgt für die Entlastung des Vorderfußes und der Zehenbereich ist zusätzlich gepolstert.

Hört sich doch gut an! Somit sind wir gleich mal reingeschlüpft, der Strumpf liegt schön eng an und man hat das Gefühl richtig gut eingefasst zu sein. Wir mögen es besonders, wenn bei den Reitstrümpfen der Zehenbereich verstärkt ist, was auch bei diesem Modell zutrifft. Die innovativen Spezialsocken sollen Kälteschutz und Wärmeausgleich garantieren, wir haben gleich den Härtetest gemacht und sind einmal bei heißen Herbsttemperaturen durch die nasse Wiese marschiert, da meine Schuhe nicht ganz dicht sind, sind die Socken direkt nass geworden. Die Strümpfe wurden überraschend schnell trocken und ich kam trotz Winterschuhen und sonnigem Herbstwetter in den Schuhen nicht ins schwitzen. Das zweite Mal wurden sie bei kühlen Temperaturen getestet und haben auch diesem Test stand gehalten. Keine kalten Füße trotz Sommerschuhen, Socken und kühleren Herbsttemperaturen. Zusätzlich verspricht der Hersteller noch Stoßdämpfung und Bewegungsunterstützung, was ich nicht wirklich beurteilen kann. Ich kann aber sagen, dass einem die Strümpfe ein gutes Gefühl geben. Man fühlt sich angenehm „eingefasst“ und auch die Optik ist top. Zusätzlich zu den warmen Strümpfen empfiehlt sich auch gutes Schuhwerk, wie zum Beispiel gefütterte Stiefletten oder wasserdichte, gefütterte Winterreitstiefel.

Tipp 2.) Thermoreithosen

Ich liebe meine Thermoreithose, es ist eine Softshell Reithose mit leichtem Innenfutter. Die ist wirklich angenehm und super zu tragen. Sie trägt sich sogar besser als all meine normalen Reithosen. Somit kann ich es schon im Sommer kaum erwarten und schlüpfe meistens schon an den ersten Herbsttagen in meine Winterreithose. Man schwitzt nicht drinnen, sie ist super weich und wärmt an kalten Tagen.

Tipp 3.) Dünne Mützen und Halsschutz

Unter dem Helm lassen sich toll dünne Mützen oder Stirnbänder tragen. Auch dünne Stoffe wärmen die Ohren sehr gut und können optimal unter dem Reithelm getragen werden. Spezial-Tipp: Beim Galoppieren kam es bei mir immer wieder vor, dass sich der Schal, den ich um den Hals gewickelt hab, gelöst hat. Daher verwende ich nur noch Loop-Schals zum Reiten und hab damit keine Probleme mehr, wenn wir mal richtig Gas geben.

Wir wünschen wundervolle Ritte in Herbst und Winter und kriegt keine kalten Füße 😉 Gerne könnt ihr uns in den Kommentaren verraten, auf was ihr im Herbst/Winter beim Reiten absolut nicht verzichten könnt.

 

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