Der kunterbunte Alltag mit einem Jungpferd

Wir befassen uns durch unseren entzückenden Familienzuwachs Rabella gerade vermehrt mit dem Jungpferde-Training und was es im Umgang mit einem jungen Pferd zu beachten gilt. Rabella zeigte sich von Anfang an sehr brav und fleißig mit einer gesunden Vorsicht. Nun möchten wir ihren Ansprüchen natürlich am besten gerecht werden und ihr die Welt da draußen auf liebevolle Art und Weise näher bringen und ihre Balance durch die Gymnastizierung fördern. Mit einem jungen Pferd ist vieles neu und gerade deshalb ist uns auch Abwechslung wichtig – aber ohne zu überfordern.

Entspannung und Spaß an der Sache sind die beste Basis für unsere neuen Abenteuer. Foto: Haflinger Austria

Entspannung und Spaß an der Sache sind die beste Basis für unsere neuen Abenteuer. Foto: Haflinger Austria

Natürlich möchten wir ihr auch möglichst viel Abwechslung bieten und sie auf unterschiedlichen Ebenen fördern, daher üben wir nicht nur regelmäßig in der Bahn in Sachen Bodenarbeit und Reiten, sondern gehen von Anfang an auch ins Gelände. Das Gelände eignet sich hervorragend, um die Welt da draußen gemeinsam zu erforschen, unterschiedliche Untergründe kennenzulernen und die Balance zu fördern. Natürlich entdeckt man dabei nicht nur neue Reize und meistert neue unvorhergesehene Situationen, sondern lernt sich auch gegenseitig besser kennen. Wenn Rabella im Gelände was suspekt ist, schaut sie es gerne an. Diese Zeit gebe ich ihr gerne, denn nach einem genauen Blick erkennt sie meist sofort, dass es ganz harmlos ist. Neben unterschiedlichen Untergründen bieten sich im Gelände auch immer wieder kleine Hindernisse an, wie Wurzeln, Baumstämme und kleine Bäche. Rabella zeigt sich dabei sehr gelassen und passiert diese Hindernisse im ruhigen Schritt.

Doch nicht nur im Gelände warten viele neue Reize, auch die Bahn bietet uns sehr viel Abwechslung. Neben ersten Gymnastizierungen wie Vor- und Hinterhandwendungen, Rückwärtsrichten, aufmerksamen Führen und dem Kennenlernen der Aufstiegshilfe haben wir erste Meilensteine geschafft. Wobei ich sagen muss, dass sie durch den Beritt vor einem Jahr und die liebevolle Betreuung des Züchters, sehr gut auf all diese Aufgaben vorbereitet wurde und sie vieles schon von selbst angeboten hat. Neu gelernt hat sie, ihre Schulter zu verschieben und die Hinterhand zu mir her zu bewegen, denn das ist mir für ein einfaches und sicheres Aufsteigen mit der Aufstiegshilfe sehr wichtig. Auch die Longenarbeit und freies Cavaletti-Springen machen Rabella großen Spaß und vor wenigen Tagen hat sie auch ihren ersten Zirkustrick gelernt – das Podest.

Das Wichtigste bei all der Abwechslung ist mir aber, dass wir uns Zeit nehmen, uns kennenzulernen, eine gute Vertrauensbasis zu schaffen und wir sie bei all den neuen Reize nicht überfordern. Wir probieren uns also noch ein wenig aus, ohne zu viel zu erwarten oder zu verlangen. Der Spaß steht im Vordergrund und es ist uns super wichtig, dass Rabella so motiviert bei der Sache ist, wie sie es von Anfang an war. Die Bahn sollte ihr Raum geben und unsere gemeinsame Zeit, Spaß machen und im Gelände gehen wir weiterhin gemeinsam auf Entdeckungstour. Die wichtigste Basis ist für uns, ein entspanntes Pferd und ein stressfreies Training und so erobern wir Schritt für Schritt die Reitbahn und das Gelände.

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