Heiß gelaufen? Hafi-Beine richtig kühlen.

Nach einem langen Ritt, großen Anstrengungen, herbstlicher Hitze oder bei Verletzungen tut Abkühlung gut. Worauf sollte man dabei achten? Was kann man außer Wasser noch benutzen? Wir stellen euch hier Tipps zum richtigen Kühlen der Beine eurer geliebten Haflinger vor und haben im Zuge dessen auch gleich den Leovet Mineral-Pack plus Arnika von Equusvitalis getestet.

haflinger austria

In fast jedem Stall ist ein Schlauch zum Abspritzen der Pferdebeine zu finden. Was ist dabei zu beachten? Wichtig ist, langsam und „herzfern“ zu beginnen. Man startet von hinten nach vorne und soll darauf achten, dass das Wasser nicht allzu kalt ist. Man beginnt hufaufwärts von unten nach oben und zuerst auf der rechten und dann auf der linken Seite. Beobachte deinen Hafi beim Abspritzen. Er zeigt dir genau, was ihm angenehm ist und was eher nicht. Wenn dein Pferd zuvor noch nie abgespritzt wurde, ist besondere Vorsicht geboten. Es reagiert vielleicht sensibler auf die kleine Dusche als du es gewohnt bist. Mach‘ ihm das Wasser langsam schmackhaft und überfordere es nicht gleich mit einer Volldusche. Kurzes Abspritzen der Pferdebeine bringt zudem keinen langfristigen kühlenden Effekt. 10 Minuten sollten es schon sein, um einen positiven Effekt zu erzielen.

Eine Variante für Pferde, die den Schlauch nicht akzeptieren, wäre ein einfacher Wasserkübel und eine Bürste oder ein Schwamm. Möchtest du hauptsächlich die Hufe deines Blondschopfs kühlen, kannst du ihm auch beibringen in einem Wasserkübel stehen zu bleiben. Es kann manchmal ganz hilfreich sein, wenn das Pferd das kann. Wir haben uns diese Übung zum Beispiel schon bei einem Abszess zum Desinfizieren und bei besonders trockenen Hufen vor dem Feilen zu Nutze gemacht.

In der Vergangenheit haben wir schon sehr gute Erfahrungen mit Tonerde zum Kühlen gemacht. Für euch haben wir den Leovet Mineral-Pack plus Arnika von Equusvitalis nach einem langen herbstlichen und anstrengenden Ausritt mit besonders viel Bergauf und Bergab getestet. Die besondere Kombination von Tonerde und Arnika hat uns dabei auf Anhieb angesprochen. „Die Wirkstoffe regenerieren, mobilisieren und aktivieren mit Tiefenwirkung.“, verspricht der Hersteller. Der Mineralpack wird auf das angefeuchtete Bein aufgetragen. Die weiche Masse ließ sich leicht und geschmeidig auftragen. Es trocknet dann von selbst an und geht eigentlich fast von selbst wieder runter. Die Reste haben wir einfach mit einer gewöhnlichen Bürste am nächsten Tag entfernt. Es ist außerordentlich praktisch, dass der Mineral-Pack direkt auf das Fell aufgetragen werden kann und nicht erst in Wasser aufgelöst werden muss. Die Paste ist ideal zur Regeneration nach langen Ritten, wie zum Beispiel langen Geländeritten, Jagdritten oder anderen besonderen Beanspruchungen, geeignet. Die Paste scheint sehr hautverträglich. Wir hatten keine Probleme damit und sie hat ihren Zweck erfüllt. 🙂

Ähnliche Beiträge

Jahresrückblick: Unser Jahr 2017 Teil 2 In unserem Jahresrückblick Teil 1 haben wir euch bereits einiges über unsere erste Jahreshälfte, die in allen Belangen sehr turbulent war und uns nich...
8 Gründe, warum wir Bodenarbeit lieben Wenn es um Pferde geht, denken viele hauptsächlich ans Reiten. Dabei bietet uns Bodenarbeit so viele tolle Möglichkeiten und es macht uns und den Hafi...
Ski-Jöring auf Rollen (Anzeige) Wir sind startklar für den Winter! Rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit haben wir ein Ski-Jöring-Set von RidersDeal zum Testen erhalten, wi...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.