Jahresrückblick – Unser Jahr 2017 Teil 1

Ich freue mich sehr, dass du wieder her gefunden hast, um mit uns gemeinsam auf das Jahr 2017 zurückzublicken. Wir haben mit Haflinger Austria auch in diesem Jahr wieder sehr viel erlebt und sind dankbar für eure Unterstützung, daher möchten wir euch mit diesem Rückblick einen kleinen persönlichen Einblick in unser Jahr geben. Haflinger Austria gibt es nun schon seit über zwei Jahren und wir möchten nun auf die Ereignisse dieses ganz besonderen Jahres mit vielen Höhen, aber auch Tiefen, zurückblicken.

„Zu Beginn zeigte sich das Jahr von seiner schönsten Seite und wir dachten: DAS WIRD UNSER JAHR. Unser Start war einfach nur grandios und die ersten Monate erlebten wir viele tolle Momente und gemeinsame Erfolge.“

Wir haben einen richtig guten Start hingelegt, bevor wir dann ins Straucheln kamen. Foto: Haflinger Austria

Wir haben einen richtig guten Start hingelegt, bevor wir dann ins Straucheln kamen. Foto: Haflinger Austria

Sissy erfreut sich zu Jahresbeginn ihrer Gesundheit, sie tobte im Schnee und wir hatten tolle gemeinsame Momente vom Boden und auch vom Sattel aus. Im Februar genossen wir eine richtig tolle Trainerstunde in Sachen Freiarbeit. Sissy zeigte sich voller Energie, fühlte sich pudelwohl. Nachdem wir im Vorjahr mit unserem baumlosen Sattel immer unzufriedener geworden sind, haben wir uns schon im Vorjahr auf der Suche nach Alternativen gemacht und Anfang des Jahres ist er dann eingezogen:

Unser neuer und unverzichtbarer Freund – der Filzsattel

Endlich haben wir den perfekten Sattel für uns gefunden. Foto: Haflinger Austria

Endlich haben wir den perfekten Sattel für uns gefunden. Foto: Haflinger Austria

Seit Anfang des Jahres sind wir hauptsächlich mit Filzsattel unterwegs und wir lieben es beide. Dieser ganz besondere Sattel ist für uns unverzichtbar geworden. Im baumlosen Sattel, den ich nach wie vor ab und an zum Ausreiten verwende, sitze ich relativ breit und es fällt mir einfach schwer, „schön“ darin zu sitzen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er mich blockiert. Daher verwende ich seit Anfang des Jahres den Filzsattel immer in der Bahn und meistens auch beim Ausreiten. Ich sitze darin viel freier und vor allem schmaler und lockerer und genieße es einfach sehr so nah am Pferd zu sitzen. Jede Bewegung lässt sich so spüren und mitnehmen und meine Hüfte ist viel lockerer. Außerdem genieße ich es ohne Steigbügel zu reiten – schon früher bin ich immer gern auch mal ohne Sattel geritten und der Filzsattel ist einfach für uns beide als Pferd-Mensch-Paar optimal. Zudem passt sich der Sattel auch an Sissys neue Figur an, aber dazu später.

„Im März düsten wir mit dem Filzsattel durch die Gegend, übten uns in der Freiarbeit und hatten jede Menge Spaß miteinander. Irgendwie fühlten wir uns unsterblich… bis wir ordentlich ins Straucheln kamen.“

Ende März ließen wir den Kopf hängen und kämpften uns durch. Foto: Haflinger Austria

Ende März ließen wir den Kopf hängen und kämpften uns durch. Foto: Haflinger Austria

Das Leben will uns wohl manchmal daran erinnern, was wir haben und dass nicht alles selbstverständlich ist.

Im März wurden wir schmerzlich daran erinnert. Es folgten drei Koliken, die als Kreislaufkoliken diagnostiziert wurden. Es waren anstrengende Tage und Wochen, die uns daran erinnerten, was wirklich wichtig ist: Unsere Freundschaft, unser Leben und all die lieben Menschen, die hinter uns stehen. Ende März kämpften wir uns also durch, ließen uns dabei aber nicht ermutigen. Bald hatten wir schon neue Kraft und neuen Mut geschöpft und setzten unsere gemeinsamen Abenteuer fort.

Ein ganz besonderes Abenteuer musste ich ALLEINE bestreiten

„50 Kilometer, 2 Bundesländer, 11 Reiter, ein völlig fremdes Pferd und 6 Stunden im Sattel. Diesen Wanderritt werde ich nie vergessen. Dabei schien noch am Tag zuvor alles so, als könnte ich nicht mitreiten!“

Haflinger Nico trug mich trotz meines verletzten Zehen und meiner Wunde zuverlässig ans Ziel und ich fühlte mich keine Sekunde unsicher. Foto: Haflinger Austria

Haflinger Nico trug mich trotz meines verletzten Zehen und meiner Wunde zuverlässig ans Ziel und ich fühlte mich keine Sekunde unsicher. Foto: Haflinger Austria

Mein Dickschädel hat wieder mal gesiegt und ich bereue es keine Sekunde. Danke an meinen lieben Freund, der mir kopfschüttelnd, aber stets mit Rat und vor allem Tat zur Seite stand, als ich trotz Verletzung am Wanderritt teilnahm. Herzlicher Dank gilt auch unseren lieben Gastgebern, sowie Silke, Peter und Christian für die tolle Organisation. Außerdem möchte ich mich bei Christina von RidersDeal bedanken für die gute Zusammenarbeit, die aufmunternden Worte vor dem Ritt und die tolle Ausstattung dafür. Ohne eure Schuhe wäre es mir wirklich nicht möglich gewesen mitzureiten: Man muss mal einen Schuh finden, der weit genug geschnitten ist, dass ein Zehe samt Verband Platz hat und der schön fest ist und einem verletzten Fuß Halt und Schutz bietet. Mein besonderer Held im April ist aber Nico, den er hat mich sicher ans Ziel gebracht und immer auf mich aufgepasst! Natürlich hab ich beim Wanderritt auch manchmal an meine Sissy gedacht, aber er hat es mir nicht übel genommen und mich mit seiner liebenswerten und munteren Art zurück in die Gegenwart geholt. Ich konnte den Ritt trotz fremden Pferd und verletzten Fuß voll und ganz genießen. Hier gibt’s den ganzen Bericht vom Wanderritt.

Im Mai wurde es romantisch und wir haben es euch bis jetzt vorenthalten

„Wir haben uns verlobt!“

Im Mai wurde es romantisch. Foto: Haflinger Austria

Im Mai wurde es romantisch. Foto: Haflinger Austria

Im Mai lief es nicht nur im Stall super, sondern auch privat. Wir bildeten uns nicht nur bei einem Futterkurs weiter, hatten mit Sissy wundervolle Erlebnisse, sondern haben uns auch verlobt. Dieser ganz besondere Schnappschuss ist bei unserem „geheimen“ Verlobungs-Shooting entstanden. Der Moment ist perfekt eingefangen, denn Sissy hat sich einfach an unsere Requisiten herangemacht – man beachte die Weintraube in der Hängelippe. Hier gibt es den Bericht zum Shooting

Wir waren in Topform und Sissy schenkte mir den Galopp in der Bahn

„Sissy überrascht mich völlig unerwartet mit einem Galopp in der Bahn. Für mich das wundervollste Geschenk überhaupt!“ Foto: Haflinger Austria

„Sissy überrascht mich völlig unerwartet mit einem Galopp in der Bahn. Für mich das wundervollste Geschenk überhaupt!“ Foto: Haflinger Austria

Für viele nichts besonders, für uns ein großer Meilenstein: Sissy überraschte mich mit einer Tour im Galopp – natürlich noch sehr unkoordiniert und ganz und gar nicht perfekt, aber sie hat es von sich aus angeboten. Dies wurde natürlich gleich belohnt und seither sind wir schon des Öfteren im Galopp über den Platz gedüst. Wir haben uns unglaublich über diesen Fortschritt gefreut, der völlig unerwartet einfach so passiert ist. Wir sind dankbar, dass wir immer an uns geglaubt haben, uns nie von unserem Weg abbringen ließen und, dass wir die richtigen Menschen in unser Herz gelassen, auf sie gehört und die anderen hinterfragt und einfach ignoriert haben. Langsam bereitet es Sissy auch unterm Reiter im Arbeitsumfeld „Platz“ immer mehr Freude und das ist eine tolle Basis, auf der wir gerne weiterarbeiten. Wir sind unfassbar stolz auf Sissy, dass sich so viele Blockaden in ihrem Kopf gelöst haben. Gemeinsam sind wir gewachsen und auch ich habe es in den letzten Jahren geschafft, mich nach unserer damaligen viel zu intensiven Reitstunde wieder Trainern gegenüber zu öffnen. Letztendlich kann ich nur sagen: Ich bin wirklich dankbar für jeden einzelnen unserer Schritte und hoffe, dass wir auch in Zukunft noch viele solcher Schritte und Meilensteine miteinander erleben können. Hier geht’s zum Bericht über den ersten Galopp und unseren Weg

Anfang Sommer hieß es REITPAUSE

Anfang Sommer sah man mich vorwiegend neben Sissy. Ihr Rücken machte Probleme. Foto: Haflinger Austria

Anfang Sommer sah man mich vorwiegend neben Sissy. Ihr Rücken machte Probleme. Foto: Haflinger Austria

Sissy hatte im Lendenbereich Probleme mit dem Rücken nach einer 14-tägigen Reitpause und einer Craniobehandlung war die Sache allerdings zum Glück erledigt. Sie reagierte beim Putzen stark am Rücken, also beschloss ich eine Pause einzulegen. Es zeigte sich, dass es sich um eine Entzündung handelte und ich mit der Pause richtig reagiert hatte. Der Rücken hat sich zum Glück schnell erholt und die Pause hat ihr richtig gut getan.

Die Haflinger Austria Shirts gehen um die Welt

Wir haben uns für euch ins Zeug gelegt und die Haflinger Austria Shirts sind in unserem Shop eingezogen. Foto: Haflinger Austria

Wir haben uns für euch ins Zeug gelegt und die Haflinger Austria Shirts sind in unserem Shop eingezogen. Foto: Haflinger Austria

Es ehrt uns sehr, dass unsere Haflinger Austria Shirts so viel Zuspruch erhalten haben und dieses Herzensprojekt, an dem wir schon lange getüftelt haben und es Anfang Sommer endlich in die Tat umsetzen konnten, so gut angekommen ist. Besonders haben wir uns über eure ganzen Fotos gefreut und dass wir zahlreiche Shirts auch nach Deutschland, in die Niederlande und die Schweiz senden durften. Wir freuen uns immer sehr über eure Fotos! Hier geht’s übrigens zum Original Haflinger Austria Shop 

MORGEN KOMMT TEIL 2

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